Online-Betrug

Der Betrug im Internet ist so alt wie das Internet selbst. Die digitalen Langfinger sind oft gar nicht mal so dumm und entwickeln fortlaufend neue – mal mehr, mal minder raffinierte – Methoden, mit denen sie Internet-Nutzern das Geld aus der digitalen Tasche ziehen.

Oft sind sie aber auch gar nicht mal so schlau und überschreiten rechtliche Grenzen. Und sind dabei dann auch noch (auch wenn die Täter mitunter von Gegenteiligem ausgehen) rechtlich/wirtschaftlich greifbar. Dann sollte der Spieß umgedreht und mit der vollen Kraft des Rechtsstaats zurückgeschlagen werden.

Forderungsabwehr

Auch die Geltendmachung unberechtigter Forderungen darf man mitunter gut und gerne dem Bereich Online-Betrug zuordnen. Leider floriert das Geschäft mit der Angst. Damit die Einschüchterungen möglichst selten zum Ziel führen, gilt in erster Linie: Einen kühlen Kopf bewahren und nicht zu Übersprungshandlungen neigen!

Und sich im Zweifel fachkundig beraten lassen. Gerne prüfen wir ihr Mahn- oder Inkassoschreiben auf Richtigkeit bzw. Rechtmäßigkeit und zeigen strategisch günstige Handlungsoptionen auf.

Oftmals lohnt sich ein Widerspruch. Bzw. in Einzelfällen ist nicht einmal ein solcher notwendig. Ein zu nachlässiger Umgang mit (vermeintlich) unberechtigten Forderungen ist aber auch unbedingt zu vermeiden. Sonst drohen Schufa-Eintrag und Zusatzkosten. Ggf. auch gerichtliches Unheil. Andererseits werden derlei Drohgebärden gern zwecks Einschüchterung missbraucht. Auch hier zeigt sich wieder: Es ist ein schmaler Grat.

Und auch wenn eine Forderung grundsätzlich berechtigt sein mag – folglich nicht dem hier in Rede stehenden Betrug unterfällt –, mag sich eine nähere Prüfung mitunter lohnen. Denn den (Inkasso-)Unternehmen sind durchaus Grenzen gesetzt, inwieweit bzw. in welcher Höhe sie ihre Forderungen durchsetzen und bepreisen.

Allgemeiner Tipp

Besonders im Internet gilt: Alles, was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist meist auch nicht wahr.